Blumen
Wie Blumen ich doch liebe! —
Ach, wenn mir and’res bliebe,
es wär’ vielleicht nicht so.
Daß sie zu mir gekommen,
mir Leid um Leid genommen,
bin ich vom Herzen froh.
Ich muß t’ zum Reinsten finden,
zu Blumen, Wäldern, Winden,
oder verlorengehn.
Es gab nur zwei an Wegen:
Zerbrechen unter Schlägen,
oder zum Himmel sehn.
O Herrgott, hilf mir weiter!
Halt’ Du die Stufenleiter,
die ich empor will ziehn.
Nicht drängt’s mich in die Ferne,
ich suche keine Sterne,
nur — laß mir Blumen blühn.