O Wald

In meiner schwersten Stunde
ging ich zu dir.
Aus deinem heil’gen Munde
kam die Erlösung mir
auf mein Gebet.

Kein Menschenherz schlug wärmer
als es das meine tat.
Kein Sterblicher war ärmer,
da ich zu dir hintrat
und Ruh’ erfleht’.

Du gabst, was deine Zweige
so oft gerauscht,
wenn ich zur Tagesneige
dem stillen Lied gelauscht,
bereit wie nie.

In deinen Bann gezogen —
jedwedem Haß entfernt —
hast du mich erst bewogen,
daß ich begreifen lernt’
und dann — verzeih.