Ins Stammbuch
Steig in die tiefsten Gründe und in die höchsten Höh’n
und laß dich nicht in Grauen und nicht in Lust vergehn.
Da wirst du einst im Leide nicht sterben allsogleich,
in Freuden aber wähne du doch nie ein Himmelreich.
Denn alles, was auf Erden dir immer widerfährt,
ob es in Jubel klänge, ob’s dich in Gram verzehrt,
ist eine heil’ge Blume, aus der Erkenntnis sprießt,
daß du an deinem Abend als Mensch die Augen
schließt.